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Olli

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  1. Und was war bei der Love Parade? Richtig, der Veranstalter hat versagt. Und genau das gleiche ist beim Gloria auch passiert. Es wurde auf ganzer Linie versagt – so eben auch bei den Bändchen, die das lächerlichste waren, was ich je bei einem professionell organisierten Konzert gesehen habe. Der Veranstalter muss gewährleisten, dass auch nur so viele Menschen in die Location kommen, wie auch zugelassen sind – wie er das gewährleistet, ist dessen Problem. Das konnte er wie gesagt nicht ausreichend gewährleisten, weshalb die Schuld dafür zu 100 % beim Veranstalter liegt – wäre jemand zu Schaden gekommen, trüge dieser die Verantwortung – als Besucher, der sich hereingeschmuggelt hat, trifft einen maximal eine moralische Schuld – aber das ist ja rein subjektiv. Aber wie gesagt, die Organisation war rundum sehr, sehr schlecht. Die wollen die Ordnungswidrigkeit umgehen und weichen deshalb auf ein paar Meter die Straße runter aus. Wenn dich das stört, solltest du in die USA ziehen, da ist das in einigen Staaten verboten. Du erwähntest, dass du vielleicht einfach „zu alt“ seist – wie alt bist du denn so in etwa?
  2. Dank meiner mangelhaften mathematischen Fähigkeiten höre ich immer bei eins auf zu zählen. Naja, es waren doch die gleichen Standardfragen, die sie schon überall im Ausland gefragt wurden, für Bands ist so was doch immer unfassbar nervig, wenn man überall den selben Mist gefragt wird. Außerdem gibt es für internationale Zuschauer (oder eben Leute wie uns ) ja dann überhaupt keinen Added Value – jedenfalls hat sich auch der Redakteur nicht allzu viel Mühe gegeben. Auch dass die Tussi Revolt als bedrückend bezeichnet, lässt mich bezweifeln, dass sie wirklich das Album gehört hat. Aber hey, Volos haben 'nen Drecksjob, das sind die Fußabtreter bei den Öffis, also wollen wir mal nicht so sein.
  3. Findest du? Fand die Tussi auffallend unsympathisch, so typisch #volostattyolo. Inkompetent, Fragen hat irgendein Redakteur vorbereitet und sie sich nicht nennenswert mit der Band beschäftigt, Englisch konnte sie auch nicht gut, dieses künstliche Lächeln und wie extrem sie Matts Witz aus dem Konzept bringt – mal wieder typisch deutsch und richtig peinlich. Matti war ja mal extrem gut drauf, man merkt, dass er sehr „ausgeglichen“ ist. :LOL::stongue: Dom selten so schweigsam gesehen... Da der Eintritt ja kostenfrei war, dürfte es sich in diesem Fall tatsächlich um keine Straftat handeln. Wenn der Eintritt aber kostenpflichtig gewesen wäre, wär das eine ganz normale Straftat gewesen. Genau aus dem Grund ist auch niemand zu Schaden gekommen. Natürlich fühlt es sich beschissen an, wenn man sich für ein Gewinnspiel die Beine ausgerissen hat und dann jemand sich mal eben in ein paar Minütchen den Eintritt erschleicht. Risiko gab es auch keins, da es – wie gesagt, keine Straftat war. Für Verletzung des Fairnessgefühls anderer stellt das StGB aber (noch) keine Norm bereit. Ich denke aber, dass ihr alle Bösewichte ausreichend durch soziale Ausgrenzung bestrafen könnt.
  4. Ich schließe mich den Meinungen zum Handler an! Romantische Melodie, harte Riffs (In Your World ) und ordentlich Falsetto. Dann auch noch, man mag es kaum glauben, sauber produziert! Und dieser verspielte Bass... Für mich hat es auf dem Album noch keinen richtig schlechten Track gegeben, und das will was heißen!
  5. :LOL: Das erinnert mich an Köln 2009. Damals haben ganz viele ihre Autos nicht mehr nach der Show gefunden, teilweise sind die Leute dann mit der Straßenbahn nach Hause und haben am nächsten Tag ihr Auto im Umfeld der Arena gesucht, das Netz war voll mit solchen Geschichten. :LOL: Am Alkoholkonsum kann es nicht gelegen haben (in der Arena wurde sowieso sehr wenig getrunken dank hoher Preise), denn die Autofahrer mussten ja sowieso nüchtern bleiben – das war einfach nur die Musik! :LOL:
  6. Naja, die Frage ist, wie man „vom Band“ definiert. Es ist so, dass Morgan bspw. Spuren mit einem einzigen Tastendruck oder direkt am Macbook startet, de facto ist das Playback, das jedoch live ausgelöst wird, sodass es an das Spiel der Jungs angepasst werden kann. Es dürfte ja auf der Hand liegen, dass Morgan nicht ganze Orchester oder Synthie-Arpeggios spielen kann. Er ist zeitweise quasi der DJ der Band. Für Fans von raw Rock ist das natürlich nichts, aber die Jungs handhaben das ja schon seit BHAR so, wem das jetzt erst auffällt, der ist etwas spät dran. Eigentlich müsste diesen Leuten dann ja aber die neue Stoßrichtung gefallen, denn Drones ist ja definitiv wieder mehr raw und drei der vier bekannten neuen Tracks werden live ohne Playback gespielt! Was vielleicht einige stört, ist, dass einzelne Gesangselemente von Morgan mit einem Tastendruck abgespielt werden (für mich ist das kein Playback). Das neue Album scheint erstmalig sehr reich an unterschiedlichen Gesangseffekten zu sein, bisher hat Matt ja eigentlich immer nur Distortion und ansonsten übliche Effekte zur Klangverbesserung genutzt. Aber diesmal sind auch andere Effekte dabei (Reapers dürfte hier mit seinem genialen Vocodereinsatz besonders krass auffallen, Dead Inside mit rückwärts gespielten Chören und Autotune (oder Delay, da ist man sich nicht so ganz einig )), – live lässt sich das dann nicht anders realisieren, und sie reproduzieren da ja noch bei weitem nicht alle Effekte der Studioaufnahmen. Man kann jetzt natürlich debattieren, ob jemand, der auf raw Rock steht, bei Muse überhaupt an der richtigen Adresse ist... Bei den Proshots kann natürlich auch noch anderweitig dran herumgedoktert worden sein – als bekanntes Beispiel sei hier die mit einer Studioaufnahme gefixte Finalnote in Survival auf Live at Rome Olympic Stadium genannt. Da hab ich dann auch keinerlei Verständnis mehr für.
  7. Definitiv ein sehr geiler Song! Leider ist die Studioversion etwas zu glatt produziert ist, aber so wird es wohl mit dem ganzen Album sein. Besonders beeindruckt hat mich das Video dazu, denn mal ehrlich: Die Musikvideos der Jungs sind meist ziemlich bescheiden. Aber das hier...das erste gute Musikvideo seit KoC, dafür aber gleich riichtig gut. Keine Metaphern, keine Tänzer aus irgendeiner Castingshow und nicht nur ne Band im Studio mit Lyrics im Gesicht, neiin, endlich mal ein Video, das direkt mit dem Konzept des Albums zu tun hat und die Problematik in meinen Augen ziemlich gut darstellt. Also doch noch ein richtiges Lerckeli vorm Albumrelease! Ach ja, dann ist da ja noch die Schnitzeljagd, hier am E-Werk ist zwar ein Schnitzel, aber offenbar bekommt man dann ja sowieso nur auf offiziellem Wege Zugriff auf das Video, ist also uninteressant.
  8. Wer hier so alles Bild+ hat... Das heißt MVP hat noch eines der letzten Tickets in den Warenkorb gekriegt? Was ein Scheiß! Hast du Rockavaria und Revier probiert, oder nur Revier?
  9. Ihr müsst Googeln lernen...oder euch auf dieser hochmodernen Plattform namens Reddit umschauen... :LOL: Zu den Bildplus-Tickets: Das kann ich immer noch nicht glauben. Wie viele kannst du denn davon kaufen? Und sind die in irgendeiner Weise an deine Person gebunden? Edit: Musst du über Bild+ einsteigen, oder hast du evtl. einen Direktlink zu Ticketmaster parat? Übrigens wird am Veranstaltungstag möglicherweise immer noch Bahnstreik sein...
  10. Zu gewinnen, oder wie? Die können ja nicht mit jedem Käufer ein Meet & Greet machen Edit: Scheint ziemlich eindeutig ein Gewinnspiel zu sein. Ist also mal wieder 'ne fiese Masche um neue Bildplus-Kunden zu gewinnen. Haben sie Ostern schonmal so gemacht: http://www.bild.de/unterhaltung/musik/der-ring/treffen-sie-ihren-lieblingsstar-40191906.bild.html. Oder hast du Bildplus und hast die vollständigen Bedingungen lesen können, die etwas anderes sagen?
  11. Glaub ich nicht, gibt doch immer die Freaks, die nicht gespoilert werden wollen und dann am Releasetag brav warten, bis der Paketbote mit ihrer CD-Version des Albums kommt, dann aber leider zur Uni müssen, bis nach der Uni warten, dann nach der Uni die CD zitternd in den CD-Player von 1996 einlegen und dann von Dead Inside enttäuscht sind.
  12. Also ich finde Mercy als Song sehr schön. Hat am Anfang einen Keane-Vibe aber später setzt dann die museige Roughness ein. Aber hey, Big Freeze mag ich ja auch. :LOL: Leider ist es so mies gemischt, dass offensichtliches Clipping vorliegt, kann man auch im Audioeditor sehen. Bei NSC hatte ich ja schon den Verdacht, dass dort ein übersteuertes Signal zum Abschluss einfach mal durch einen Limiter gejagt wurde, aber diesmal wurde nicht einmal das gemacht. Da fragt man sich echt, ob die sich ihren finalen Mix überhaupt mal anGUCKEN, geschweige denn anHÖREN. Und man mag das aus meinem Mund kaum glauben, aber der Song hätte ruhig etwas aufwändiger produziert werden können, nachdem Dead Inside ja die volle Dröhnung an Popproduktion bekommen hat, wirkt mir Mercy vor allem in der ersten Hälfte irgendwie zu leer (und die Kick klingt wie Pappe, obwohl übersteuert wie Sau). Ich bleib dabei: Mutt Lange ist kein guter Produzent für die Jungs. Hoffentlich klingen die verlustfreien Versionen, bzw. die HD-Audio-Version besser. Vielleicht hat man sich da ja mal ausnahmsweise beim Mixing Mühe gegeben.
  13. Du hast noch das höchstgradig minimalistische Alibi-Gitarrensolo vergessen. Wie schon bei Psycho habe ich das Gefühl, dass Mutt Lange hier viel zu sehr seine Finger im Spiel hatte. Psycho erinnerte ja eher an dessen AC/DC-Zeiten, während Dead Inside an seine New-Wave- und Mainstream-Pop-Zeiten erinnert. Kein gutes Zeichen, ich hoffe, er hat sich nicht zu sehr in den Rest des Albums eingemischt – Reapers ist ja schonmal ein Lichtblick. Ich würde behaupten, dass Matt Dead Inside nicht alleine komponiert hat, aber das dachte ich mir bei Madness auch schon – da waren garantiert Profis aus dem Popbusiness mit von der Partie. Besonders das Ende klingt wie direkt von Max Martin geschrieben, schon etwas traurig.
  14. Survival hat keine Orchesterelemente und Explorers auch nicht. Chöre sind keine Orchesterelemente. Isolated System kann man noch als Orchesterelemente durchgehen lassen, die wurden aber mit Sicherheit nicht aufgenommen, sondern irgendwelche Presets genutzt. Seit wann hat er so was überhaupt an einer Gitarre? Anders gefragt: Welche Profis benutzen so was? Hab ich noch nie gesehen. Ich wusste bis gerade nicht einmal, dass es so was gibt. Übrigens ist ein paar aufmerksamen Youtubern was Interessantes aufgefallen: Das Ende von Survival auf der Rom-CD/DVD/BD ist NICHT live, sondern wurde mit dem Studioton ersetzt. Das ist eigentlich eine Blamage ohnegleichen. Matt trifft den Ton halt nicht und damit muss er klarkommen, Perfektion ist ab dem Punkt keine mehr, an dem man zu pfuschen anfängt. Ich bin mir sicher, dass das nicht die einzige Stelle ist, die mit Studiosound geschönt wurde, bin aber zu faul, mich durch die qualitativ miesen Fanaufnahmen vom Gig durchzuhören.
  15. Das erklärt trotzdem nicht, warum im Schnitt Dom quasi ignoriert wurde. Was sich Matt da im neuen Rolling Stone-Interview zurechtstammelt, ist ja auch zum Ablachen. Die letzten 2 Alben orchesterlastig? T2L hat anderthalb Orchestertracks Und noch besser "But I don't think that's what we really care about, bigness" – WHAT? :LOL::LOL: Auch gut, er beschwert sich über die Musikindustrie, aber offensichtlich hängen sie immer noch bei Warner fest...am Ende weist der Interviewer ihn dann ja auch auf die Widersprüchlichkeiten hin und er lenkt ein und setzt einen "disclaimer"
  16. Womit hat Matt das denn begründet? Das soll ja offensichtlich dafür sorgen, die Stimmung entsprechend dem Schauspiel, noch bedrückender zu machen und hinterher durch die Farbpracht eine Art Befreiungseffekt zu haben. Darauf hätte ich aber verzichten können. Dass sie es geschafft haben, FG, einem ihrer WENIGEN positiven Songs, auch noch eine negative Message zu verpassen, ist echt unglaublich. Btw, ist euch auch aufgefallen, dass es unheimlich wenig Shots von Dom gibt, und auch Chris kommt ziemlich mies weg, Morgan wird glaub ich kein einziges Mal mit einem eigenen Shot gezeigt. Und das Cover sieht ja auch eher so nach "Matt Bellamy with Band – Live at Rome Olympic Stadium" aus. Matti ist zwar mein Liebling, aber so was geht gar nicht und dürfte für den Bandzusammenhalt RICHTIG schlecht sein. Kann mir nicht vorstellen, dass Dom das einfach so wegsteckt. Das mit dem Banker bei Animals/KoC fand ich übrigens genial, überhaupt, zusammen mit Supremacy und Survival meine Favoriten. Guckt euch die Proshots von Austin City Limits oder aus Buenos Aires beim Personal Fest an, die sind länger und besser als die Bluray, definitiv. Auch Rock in Rio hat mich total mitgerissen, da können alle europäischen Festivals einpacken.
  17. Ich bin von der Bluray auch unheimlich enttäuscht, aber ich war ja von den Kinogängern schon vorgewarnt worden und hatte meine Erwartungen deshalb schon angepasst. Die Playlist kann man ja wohl als mittelschwere Katastrophe bezeichnen, so viel Schönes rausgeschnitten und dann auch noch Madness, UD UND Follow Me...der totale Overkill. Dann dieser Schwarz-Weiß-Mist mit den lächerlichen Colourkeying-Spielereien...dazu gefällt mir die Kameraführung in großen Teilen nicht, der Schnitt wirkt stellenweise wie von einem Anfänger durchgeführt. Der Ton ist auch weit von dem entfernt, was man bei einem professionellen Release erwartet, die CD habe ich mir einmal mit Mühe angehört, sie ist derartig furchtbar (vermutlich gar nicht) gemischt, dass sie es nicht mal auf mein iPhone schaffen wird. Achja, zahlreiche musikalische Fehler runden das Ganze auch noch ab, ich glaub so viele Fehler haben sie bei keinem einzigen Festival, das im TV gezeigt wurde, gemacht. Als sie Feeling Good dann noch mit 2/3-Tempo gespielt haben (sie müssen wohl nach New Born noch einen Song von OoS live ruinieren), ist mir echt die Kinnlade auf den Tisch gekracht. Ich erkläre das Desaster folgendermaßen: Das Ding ist produziert worden, während die Jungs auf Tour waren. Sie waren an der Entstehung also vermutlich nur zu einem winzigen Teil beteiligt. Rausgekommen ist also das Produkt irgendwelcher Labelfuzzis und Filmprofis von Sony, die keine Ahnung von Konzerten und Musik haben. Naja, dafür ist der Preis unglaublich niedrig, da kann man auch wirklich nichts erwarten. Die ersten und letzten 20 Minuten haben mir wenigstens musikalisch gut gefallen und in etwa das gezeigt, was ich so vor einem halben Jahr von einer Muse-BD erwartet hätte. Viele vergleichen die BD mit der von Coldplay von 2012 und ich muss sagen – die gefiel mir besser. Dabei kann es nicht schaden, an mehreren Locations zu filmen, das bringt Abwechslung, man kann nett hin und her wechseln und, das allerwichtigste: Man hat nicht solchen Leistungsdruck und verspielt sich nicht. Hätte man darauf verzichtet, unbedingt in 4k zu filmen, ein Jahr, bevor es Mainstream wird, hätte man das problemlos realisieren können. Somit...echt schade. Vor 2017 wird es sicher kein eigenes Filmrelease mehr geben. Bei einem Majorlabel? 2013? Ich glaub er ist echt nur die Gitarre stimmen gegangen. Schon krass, dass er kein On-Stage-Stimmgerät hat, so was ist eigentlich in jedem Effektgerät integriert. Vielleicht war ihm das auch zu peinlich, auf der Bühne zu stimmen.
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